Hartha gewinnt das Derby in Freital und bleibt damit im oberen Tabellendrittel

SG Kurort Hartha II – HSG Freital/Wilsdruff          35:22


Die Ausgangslage vor dem Spiel: Hartha in der oberen Tabellenhälfte mit einer erneuten Serie ohne Niederlagen, dafür ohne Rückraumspieler Just, der noch eine Sperre aus dem letzten Spiel absitzen musste. Freital/Willsdruff in der unteren Tabellenhälfte hatte durch einige Siege den Kampf gegen den Abstieg nochmals interessant gemacht. Bis ins „sichere Mittelfeld“ waren es nur wenige Punkte, in einer Liga, in der eigentlich jeder jeden schlagen kann. Ein Punktgewinn war also für beide Mannschaften wichtig!

Die Reihen der Gäste waren im Zuge der Grippewelle ein wenig ausgedünnt, sie reisten ohne Trainer und auch ohne Spielkleidung an. Die Gastgeber ihrerseits halfen mit ihrer Wechselgarnitur aus, so dass schon vor dem Spiel fest stand, dass die Punkte so oder so an die SG Kurort Hartha gehen würden. Die Abwesenheit einiger Rückraumspieler veranlasste das MV-Team der Harthaer Kropp/Eger zu einigen Umstellungen im Spielaufbau, welche von der ersten Minute an griffen. Bis zum 2:2 blieben die Spieler der HSG noch dran, dann aber legten die Gastgeber zu und zogen auf 7:2 davon. Der Spielaufbau zeigte sich lauffreudig und mit Zug zum Tor und auch die Außenspieler, allen voran Michel waren sehr treffsicher aufgelegt. Beim 9:5 keimte auf Seiten der Gäste nochmal kurz Hoffnung auf Besserung auf, doch die Spieler der SG wollten schienbar zeigen, dass alle dem Torewerfen mächtig sind. Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 21:12 aus.

Einzig ein nachlassendes Abwehrverhalten und der seltene Rückfall in Einzelaktionen konnte MV Kropp in der Pause anmahnen. Für den zweiten Durchgang hieß es dann, die Spannung trotz des klaren Ergebnisses hoch zu halten. Das gelang mit einigen Ausnahmen recht gut. Mit Hasselbusch im Rückraum brachte die Harthaer Bank einen jungen Spieler auf die Platte, dem das Tore werfen sichtlich Spaß machte. Und auch Miersch zeigte an diesem Tag seine gute Qualität in Sachen Spielaufbau und Abschluss. Zwar verkürzten die Gäste nochmals auf 24:17, aber schließlich fanden sie an diesem Tag kein Mittel gegen Harthas Abwehrblock und den spielfreudigen Angriff. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 35:22 auf der Anzeigetafel. Damit festigen die Kurortler ihren Platz unter den ersten dreien, ohne aber dem Spitzenreiter zu nahe kommen zu können. Freital/Willsdruff steht momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz, könnte sich aber mit einem Punktgewinn im nächsten Spiel ins Mittelfeld retten.