Am Nachmittag des 2. Advents empfingen die Handballer der SG Kurort Hartha den TSV Dresden-Bühlau zum letzten Heimspiel des Jahres 2025.
Der Aufsteiger präsentierte sich als solider Gegner, bestehend aus einem Mix junger und erfahrener Spieler, und hatte sich in der Regionsoberliga Sachsen-Mitte auf dem 4. Tabellenplatz etabliert. Trotz eines einseitigen Kantersiegs gegen den SC Riesa 2 in der Vorwoche waren die Harthaer gewarnt.
Der Beginn des Spiels war für die Hausherren jedoch holprig. In der Abwehr fehlte es an der nötigen Aggressivität, sodass die Gäste immer wieder einfache Tore aus der Nahwurfzone erzielen konnten. Auch im Angriff mangelte es an Durchschlagskraft, was zu zahlreichen vergebenen Chancen führte. Trainer Robert Neumann sah sich gezwungen, bereits in der 12. Spielminute beim Stand von 5:8 seine erste Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft neu einzustellen.
Nach der Auszeit verbesserte sich das Abwehrspiel der Harthaer deutlich, indem sie das Abwehrzentrum besser verdichteten und die Bühlauer dazu zwangen, ihre Würfe von außen zu nehmen. Der Angriff begann zudem, effektiver zu agieren, und so kämpften sich die Hausherren über einen Zwischenstand von 10:10 (20.) zurück in die Partie und übernahmen schließlich die Führung (14:12, 27.). Mit einem knappen 17:16 ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Harthaer wacher und sorgten gleich für eine 19:16-Führung (33.). Doch die aggressive Deckung der Gäste forderte ihren Tribut: Maximilian Räntzsch und Toni Roob, der bis dahin sehr aktiv gewesen war, verletzten sich binnen kürzester Zeit. Die Harthaer reagierten mit einer Umstellung auf zwei Kreisläufer, was den Bühlauern nicht gefiel. Die SG zog rasch auf acht Tore davon, und ein starkes Abwehrspiel sicherem Torwartspiel ließ die Harthaer auf 28:20 in der 48. Minute davonziehen.
Die verbleibenden Spielminuten nutzten die Gastgeber, um das Ergebnis souverän zu verwalten, auch wenn die Bühlauer noch etwas Ergebniskosmetik betrieben. Am Ende konnte ein nie gefährdeter 35:28-Heimsieg gefeiert werden.
Mit diesem Erfolg grüßt die SG Kurort Hartha weiterhin vom Platz an der Sonne und verabschiedet sich als Hinrundenmeister in die wohlverdiente Weihnachtspause. Die Zeit wird gut genutzt, um einige Blessuren auszukurieren, bevor das Team am 11. Januar im neuen Jahr gegen den HC Großenhain um 16:00 Uhr in der Wilsdruffer Saubachtalhalle antreten wird. Nach der Niederlage im Auftaktspiel Ende August haben die Harthaer noch eine Rechnung offen.

