Nach 3 Heimspielen in Folge für unsere Männer der SG Kurort Hartha war es mal wieder Zeit für eine Auswärtsfahrt. Am Samstag lud das Team vom ESV Dresden II in den berühmten „Lokschuppen“.
Kein beliebtes Parkett bei den Harthaern, musste man sich noch letztes Jahr hier geschlagen geben. Das Lazarett lichtete sich im
Laufe der vergangenen Woche leider nicht und so stellte sich der Rückraum der SG wieder von allein auf. Dieses Mal halfen Anton Schoß und Benjamin Backhaus mit aus, die sich leider im Vorspiel mit der 2. Mannschaft dem Team vom ESV Dresden III
geschlagen geben mussten.
Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen. Zeitstrafen auf beiden Seiten konnten beide Teams nutzen und die ersten Treffer erzielen (4:4, 7. Spielminute). Die Harthaer kamen anschließend besser ins Spiel und gingen durch einen 4:0-Lauf in Führung (8:4,
12.). Diese wurde kontinuierlich ausgebaut. Die Abwehr stand sicher und vor allem über die linke Angriffsseite waren immer wieder Maximilian Räntzsch und Marcel Köchel erfolgreich. Kurz vor der Pause erhöhte Räntzsch auf 15:7 (27.).
Dabei wurde er in der Luft gestoßen, sodass sein Gegenspieler die rote Karte erhielt. In der folgenden Überzahl verteidigten die Gäste jedoch zu luftig und den Eisenbahnern gelangen 2 Tore in Folge (15:9, 29.). Mit der Pausensirene erzielte Köchel den Halbzeitstand
zum 16:9.
In der zweiten Hälfte leisteten sich die Kurortler zu viele technische Fehler. Bälle wurden nicht gefangen oder einfach ins Aus geworfen. Die Gastgeber konnten daraus jedoch keinen Profit schlagen, denn die Abwehr hielt zunächst (21:12, 42.). Einen 3-Tore-Lauf des ESV unterbrach Trainer Robert Neumann mit einer Auszeit und forderte mehr Konzentration von seinen Spielern.
Das Team vom Tharandter Wald stabilisierte sich in der Folge, konnte jedoch nicht glänzen. So plätscherte das Spiel vor sich hin und der Harthaer Vorsprung blieb konstant (26:19, 51.). In den letzten Minuten waren die Kräfte der Eisenbahner aufgebraucht. Maximilian Räntzsch und Florian Bittner hingegen waren noch torhungrig. Beide erzielten 3 bzw. 4 Tore in den letzten Minuten. Den letzten Treffer
zum 35:22 Endstand markierte Räntzsch mit dem Schlusssignal der Sprungwurf aus 12 Metern.
Außenspieler Florian Bittner resümierte passend: „Das gute Pferd springt nur so hoch wie es muss“, betonte aber auch phasenweise richtig schlechten Handball gesehen zu haben. Die Harthaer meistern jedoch die unliebsame Auswärtsaufgabe im Lokschuppen und
treffen bereits am kommenden Sonntag im nächsten Heimspiel auf den SSV Lommatzsch. Anpfiff in der Wilsdruffer Saubachtalhalle ist 16:00 Uhr. (FK)

